„Merkel-Plan“ und „Türkei-Deal“: wer und was steckt dahinter?

Europäische Flüchtlingspolitik und das „Türkei-Abkommen“: ein Abend mit seinem „Erfinder“ Gerald Knaus

„Bundeskanzler Christian Kern hält ein EU-Flüchtlingsabkommen mit Ägypten nach dem Vorbild des Deals mit der Türkei für nötig. ‚Europa muss ein Interesse haben, die Region zu stabilisieren‘, sagte Kern am Montagabend (Ortszeit) nach dem UNO-Flüchtlingsgipfel in New York, wo er unter anderen mit Ägyptens Präsidenten Abdel Fattah al-Sisi zusammengetroffen war.“ (Wiener Zeitung)

Bild: Sektion 8

Bild: Sektion 8

Das Abkommen mit der Türkei, auf das sich Christian Kern bezieht, ist am 18. März 2016 beschlossen worden. Dem zuvor gegangen waren die Flüchtlingsbewegungen des letzten Jahres, insbesondere als über den Sommer 2015 hunderttausende Flüchtende in Europa Schutz suchten. Gerald Knaus war zu dieser Zeit einer der wenigen, der einen umsetzbaren Plan vorschlagen konnte. Dieser wurde unter dem Titel „Merkel-Plan“ bekannt, dessen Kernstück das Abkommen mit der Türkei ist, und das Kritik von allen Seiten erntet – von der FPÖ bis zu Menschenrechts-AktivistInnen.

Gerald Knaus, sozusagen also der „Erfinder“ des Türkei-Deals, ist am 22.09.2016 um 19:00 Uhr im öffentlichen Jour Fixe der Sektion 8 der SPÖ Alsergrund zu Gast und bringt dort die wichtigsten Fakten näher, schildert seine Vorstellung einer sinnvollen europäischen Flüchtlingspolitik und diksutiert mit allen Anwesenden, was es bräuchte, um diese in der EU auf den Weg zu bringen.

Gerald Knaus leitet den Think-Tank „Europäische Stabilitätsinitiative“ (ESI), mit dem er Expertisen und Strategien zu europäischen Themen enwickelt, aktueller Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Flüchtlingskrise.

Interessierte sind herzlich willkommen!

Beginn: 19:00
Ort: EGA, Windmühlgasse 26, 1060 Wien

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