Archiv der Kategorie: ArbeiterInnengeschichte

Jura Soyfer ist im Haus…

Jura Soyfer Abend… oder besser gesagt: eine ihm gewidmete kleine Ausstellung in Form von 11 Plakaten, die uns freundlicher Weise die Jura Soyfer Gesellschaft zur Verfügung gestellt hat. Die 11 Plakate (siehe auch die Fotogalerie unten in diesem Beitrag) befassen sich mit markanten Lebensereignisse und Werke von Jura Soyfer und finden sich vom Erdgeschoß im Eingangsbereich der GPA-djp bis in den 4. Stock verteilt.

Bei unserem „Jura Soyfer Abend“ am 26. März 2015 um 18:00 Uhr im Café Tachles wird Genosse Dieter Preinerstorfer aus dem Romanfragment „So starb eine Partei“ lesen. Um das textliche auch durch musikalische Atmosphäre zu untermalen werden Angelika Sacher & Klaus Bergmaier Lieder ihrer CD „Die Mühlen der Gerechtigkeit – Lieder nach Texten von Jura Soyfer“ präsentieren.

Wer sich zur Einstimmung auf unseren „Jura Soyfer Abend“ noch etwas eingehender mit Leben und Werk des Dichters beschäftigen möchte, wird mit den nachfolgenden Fundstellen (Artikel, Chronik, Radiosendung) ihr/sein Interesse hoffentlich einigermaßen stillen können. Weiterlesen

Februargedenken: Niemals vergessen!

FebruargedenkenDa wir als FSG-Hausfraktion heuer keine eigenständige Veranstaltung zum Gedenken an den 12. Februar 1934 und die Februarkämpfe organisieren, möchten wir einerseits die gemeinsame Rundfahrt zu Gedenkstätten mit anschließender Gedenkveranstaltung im Wiener Rathaus vom Vorjahr in Erinnerung rufen – Bericht, Bilder und Video sind hier zu finden! Andererseits möchten wir auf die Veranstaltung der Wiener SPÖ-Bildung, des Bundes Sozialdemokratischer Freiheitskämpfer/innen und der Sozialistischen Jugend Wien am Mittwoch, dem 11. Februar 2015, hinweisen.

„Niemals vergessen! 1934-1945“ Weiterlesen

Auf den Spuren der ArbeiterInnenbewegung in der Ersten Republik

Vom Jännerstreik 1918 zum Februar ’34 – ein Stadtspaziergang auf den Spuren der ArbeiterInnenbewegung der Ersten Republik

Foto: GPA-djp Archiv

Foto: GPA-djp Archiv

Die Gewerkschaftsbewegung blickt auf einen langen mühseligen Weg der Demokratisierung und Emanzipation der ArbeitnehmerInnen zurück. Wichtige Errungenschaften wie der Kollektivvertrag und die Mitbestimmung in wichtigen betrieblichen und gesellschaftlichen Anglegenheiten zu Gunsten unserer KollegInnen haben ihren Ursprung im oftmals aufopfernden Einsatz unserer Vorfahren. Weiterlesen

Die FSG-Hausfraktion unterwegs am 12. Februar

IMG_7910 Am 12. Februar 2014 machten wir uns auf die geschichtlichen Spuren des österreichischen Bürgerkriegs und die Geschehnisse rund um den 12. Februar 1934. Die FSG-Hausfraktion organisierte die Teilnahme an den von der Wiener SPÖ Bildung veranstalteten Busführungen sowie der anschließenden Gedenkveranstaltung im Wiener Rathaus. Vom ersten Treffpunkt mit anderen GenossInnen unweit der GPA-djp im Rabenhof ging es zu verschiedenen Stationen der Kämpfe, vor allem Gemeindebauten, in den Bezirken Landstraße, Simmering und Margareten.
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1934 – damals und heute: Krise

Aus der Geschichte für den Umgang mit der Krise lernen

„Wer den österreichischen Weg in Diktatur und Bürgerkrieg verstehen will, muss sich mit der damaligen Wirtschaftskrise beschäftigen.“

Sozialdemokratie Dieser einleitende Satz eines aktuellen Artikels im „Arbeit und Wirtschaft“-Blog mag recht unspektakulär erscheinen. In vielen Erklärungen des 2. Weltkriegs sowie auch des Heraufziehens des Nationalsozialismus ist die wirtschaftliche Not der Zwischenkriegszeit ein wesentlicher Faktor. Doch die Analyse der Krise und der damit zusammenhängenden politischen Entscheidungen und weiteren Entwicklungen legt weit mehr nahe, als nur die damaligen geschichtlichen Ereignisse zu verstehen. Sie stellt einen direkten Anknüpfungspunkt in die – durch die Krise gekennzeichnete – Gegenwart dar und weist einmal mehr darauf hin, dass sich aus der Geschichte auch für das Heute lernen ließe. So heißt es in dem Artikel mit dem Titel „Als Österreich Griechenland war: Krisenpolitik damals und heute“ weiter:
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2014 – Jahr des Gedenkens

Geschichte - Denkmal Errichtung Republik 2014 ist ein Jahr des Gedenkens – für die gesamte Menschheit und insbesondere für die österreichische ArbeiterInnenbewegung. Vor 100 Jahren brach der 1. Weltkrieg aus und der 12. Februar 1934, der Tag des österreichischen Bürgerkriegs, in dem sich die Sozialdemokratie dem Abwehrkampf gegen das autoritäre austrofaschistische Regime stellte, jährt sich zum 80. Mal.

Untenstehend finden sich ein sowohl ein kurzer Überblick der Geschehnisse zwischen 1914 und 1934 von Genossin LAbg.GR a.D. Herta Slabina, Vorsitzende der Bezirksgruppe Favoriten des Bundes Sozialdemokratischer Freiheitskämpfer/innen, Opfer des Faschismus und aktiver Antifaschist/inn/en als auch weitere Hinweise auf aktuelle Dokumentationen, Medienberichte etc., die sich den geschichtlichen Ereignissen widmen.
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Gedenkveranstaltung: 80 Jahre 12. Februar 1934

Veranstaltung in Gedenken an die Opfer des Bürgerkriegs von 193412. Februar 1934Die FSG/GPA-djp Hausfraktion organisiert einen gemeinsamen Besuch für alle interessierten GenossInnen zur Gedenkveranstaltung der Wiener SPÖ am 12. Februar 2014 im Wiener Rathaus, inklusive vorhergehender Rundfahrt zu einigen der Kampfstätten des 12. Februar 1934 in Wien (Bustour).

Termin: 12. Februar 2014, 15:15 Uhr (Treffpunkt zur geschichtlichen Bustour, Besuch der Gedenkveranstaltung im Wiener Rathaus im Anschluss)
Ort: GPA-djp, Alfred-Dallinger-Platz 1, 1034 Wien (Abfahrt mit dem Bus vor der GPA-djp)

Wir bitten dich um rasche Anmeldung unter diesem Link!

Weitere Informationen zum Programm und zum geschichtlichen Hintergrund: Weiterlesen

Exkursion: ArbeiterInnengeschichte am Zentralfriedhof

Gemeinsam sozialdemokratische Geschichte erkunden – auf „roten Spuren“ durch den Wiener Zentralfriedhof

Zentralfriedhof 1 small Warum treffen sich SozialdemokratInnen, GewerkschafterInnen und Burschenschaftler am selben Denkmal? Welchen historischen Ereignissen gedenken die Menschen hier? Was verbindet Victor Adler, Otto Bauer und Karl Seitz? Weshalb sind Rosa Jochmann und Johann Böhm im Ehrenhain begraben?

Der Wiener Zentralfriedhof wurde 1874 geweiht und ist heute mit einer Fläche von 240 ha eine der größten und kulturhistorisch bedeutendsten Begräbnisstätten Europas. Mitten in einer riesigen Parkanlage, die wegen ihrer Größe sogar durch eine Buslinie erschlossen ist, liegen etwa 600.000 Gräber. Darunter befinden sich auch wichtige Gedenkstätten der ArbeiterInnen- und Gewerkschaftsbewegung. Viele Denkmäler sind dem Widerstand gegen den Faschismus und Nationalsozialismus gewidmet. Weiterlesen